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Mathematik 
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P-enis Magier
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Registriert: 16. Januar 2012, 14:45
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Beitrag Mathematik
Ist Mathe sowohl als Schulfach, als auch als Wissenschaft sinnvoll? Ist Mathematik "besser" als die anderen Wissenschaften? Warum ist es okay zu behaupten, dass man in Mathe schlecht ist, aber zu sagen, dass man ein Deutschversager ist, wird von der Gesellschaft verachtet?

Ich finde, dass Mathe als Pflichtschulfach nicht so sinnvoll wäre, da man in der Schule allerdings nur rechnet und keine Mathematik betreibt, erübrigt sich die Frage eigentlich.
Als Wissenschaft ist Mathematik in so fern sinnvoll, da das Streben nach Wissen immer eine gute Sache ist, egal ob es dabei um reale Begebenheiten geht, oder um das Erforschen selbst geschaffener Strukturen. Außerdem hat die Mathematik glücklicherweise praktischen Nutzen in anderen Wissenschaften.
Und ja: Mathe ist in der Hinsicht besser als andere Wissenschaften, da sie die einzige ist, bei der wahre Aussagen auch wirklich wahr sind und wahr bleiben, unabhängig von Raum und Zeit. Außerdem ist Mathematik im Gegensatz zu z.B. Physik induktiv und nicht deduktiv, d.h. man ist nicht auf Experimente oder Beispiele angewiesen.

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"Und in Afrika fehlt es an Trinkwasserressourcen? - Bei mir werden am Polterabend Ming-Vasen zerworfen."


18. Januar 2012, 21:56
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Registriert: 16. Januar 2012, 22:00
Beiträge: 491
Beitrag Re: Mathematik
Rechnen als Schulfach ist wohl auf jeden Fall sinnvoll, bei Mathematik als solcher ist es wohl wie bei soe vielen anderen Fächern. Eigentlich ist es für die meisten von ebenso lebenspraktischem Nutzen wie Kunst, Sport, Geschichte, eigentlich fast allem. Andererseits ist eine gewisse Bandbreite beim schulischen "Angebot" wohl notwendig, um so etwas wie eine "Planbildung" (das Wort habe ich ganz krass aus Planwirtschaft gebildet/abgeleitet) zu vermeiden. Also meine ich eigentlich das gleiche wie du.
Das Streben nach Wissen ist natürlich eigentlich immer toll (bzw. das Erlangen solches), aber, auch anlehnend an "das Erforschen selbst geschaffener Strukturen", wirft dann eventuell die Frage auf, ob es sinnvoll ist, solch ein Streben quasi als Selbstzweck anzuerkennen oder ob man wirklich besser ausschließlich dort nach Wissen forscht, wo man die gewonnen (mathematischen) Erkenntnisse im Anschluss auch, wie angesprochen, praktisch, interdisziplinär nutzen kann.
"Wissen" lässt sich auch durch "Wahrheit" ersetzen. Absolute Wahrheiten sind prima, aber lassen die Wissenschaft irgendwie erstarren. Jetzt frage ich mich, ob man sagen kann, dass beispielsweise die Physik weiter entwickelt ist, als die Mathematik (oder anders herum), oder ob das eigentlich nicht vergleichbar ist.
"Auf Experimenta angewiesen" sein kann ja auch positiv sein. Man hat quasi einen weiteren Weg, Probleme anzugehen und zu lösen, kann Entdeckungen machen, Zusammenhänge herstellen und sich Lösungen schrittweise nähern.
Den Deutschversager mit dem Mathedepp zu vergleichen ist ähnlich schwer. Aber wenn jemand nicht in der Lage ist, im Zahlenbereich unter 100 zu multiplizieren, wird der doch eigentlich ähnlich blöd angesehen wie der Legastheniker.


13. April 2012, 22:25
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